Aktuelle Nachrichten


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Adventsbasar am 27.11.2009

Verfasst von - Mittwoch, 18. November 2009

Kirchenkonzert der Klosterschule

Verfasst von - Mittwoch, 18. November 2009

Wir trauern um Herrn Albert Hummel

In Deine Hände, oh Herr,
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt.

Eduard Mörike

Der plötzliche Tod unseres Kunstlehrers Albert Hummel erfüllt die ganze Schulgemeinschaft der Klosterschule vom Hl. Grab mit großer Trauer.

Seit Februar 1979 unterrichtete er mit nie nachlassender Begeisterung das Fach Bildende Kunst an unserer Schule. Durch diese Begeisterung gelang es ihm, viele Schülergenerationen für das Fach zu interessieren und viele Talente wurden von ihm entdeckt und gefördert. Aber seine Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler geht weit über das Fachliche hinaus: Er respektierte sie, sah grundsätzlich das Gute in ihnen und trat ihnen stets als Mensch gegenüber, dem sie ihre Gedanken und Probleme anvertrauen konnten.

Auch vom Kollegium und der Schulleitung wird er vermisst werden: Seine Kunst- und enormen kunstgeschichtlichen Kenntnisse stellte er oft den Kolleginnen und Kollegen anderer Fächer im fächerübergreifenden Unterricht zur Verfügung, wenn er z. B. den Bogen zwischen Barockliteratur und der Malerei des Barock schlug. Solche Anfragen lehnte er nie ab, das hätte nicht nur seiner Vorstellung von Kollegialität widersprochen, es machte ihm selbst große Freude, den Schülerinnen und Schüler den Zusammenhang von Literatur, Kunst und auch Musik nahe zu bringen.
Bei unzähligen Theateraufführungen half er bei der Gestaltung des Bühnenbildes, nahezu alle Plakate für die Musischen Abende und sonstige Konzerte der Schule stammen aus seiner Feder – ein weiterer Beweis für seine Hilfsbereitschaft und die gute Zusammenarbeit mit dem Kollegium.
Wir haben einen geschätzten Kollegen, einen liebenswerten, feinsinnigen Menschen verloren – die Lücke wird lange nicht zu füllen sein.

Die vielen bestürzten Nachfragen aus der Elternschaft zeigen, dass Albert Hummels Bemühungen um seine Schülerinnen und Schüler nicht nur wahrgenommen, sondern auch geschätzt wurden, auch hier wird er vermisst werden.

Die Trauerfeier findet am Dienstag, den 3. November 2009 in der Einsegnungshalle in Vimbuch statt, die Schulgemeinschaft nimmt in der ersten Stunde am Mittwoch, den 4. November 2009 in einem ökumenischen Gottesdienst in der Stiftskirche von Herrn Hummel Abschied.
 

Verfasst von - Montag, 02. November 2009

Informationen zum Unterricht am Dienstag und Mittwoch

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,

aufgrund des unerwarteten Todes unseres Kunstlehrers Herrn Hummel, wird es auch zu Änderungen im Ablauf des Unterrichts in dieser Woche kommen.

Am Dienstag, dem 03.11.2009

Endet der Unterricht bereits um 12.15 Uhr.

Die Ganztagesbetreuung findet nicht statt.

Am Mittwoch, dem 04.11.2009

Findet in der 1. Stunde ein Schulgottestdienst in der Stiftskirche statt.

Der Mitarbeiterausflung entfällt.

Die Ganztagesbetreuung findet statt.

Verfasst von - Montag, 02. November 2009

Studienfahrt nach Hamburg

Zu einer schülerfeindlichen Zeit trafen sich der vierstündige Musikkurs und einige weitere musikbegeisterte Schüler, um in Begleitung von Frau Jacobs und Frau Reith am Baden-Airpark in das Abenteuer Hamburg-Studienfahrt zu starten.
In Hamburg angekommen begrüßte uns Petrus mit dem typischen Wetter, das man dort erwarten würde: grauer Himmel mit Nieselregen. Dem widrigen Wetter trotzend machten wir am Nachmittag mit der U-Bahn eine erste Führung durch die Stadt. Nein, wir haben uns nicht Hamburgs Unterwelt vom Zug aus angesehen, sondern die U-Bahn lediglich genutzt, um einen größeren Teil der Stadt besichtigen zu können. Ziel war zunächst die Hamburger Innenstadt und dann der Stadtteil Eppendorf. Hier zeigte sich eindrucksvoll, wie man in Hamburg lebt, wenn man etwas mehr Geld auf dem Konto hat. Wieder im Untergrund, war unser nächstes Ziel das Schanzenviertel. Das Schanzenviertel ist das alternative Hamburg. Hier ging es wesentlich lebendiger zu als im noblen Eppendorf.

Der Einfluss der autonomen Szene war unübersehbar. So sollte sich Hamburg noch öfters zeigen: Viel Schatten, viel Licht, aber immer offen für Neues, wobei das Alte nie vergessen wird. Diese lockere Atmosphäre, die man in Hamburg spürt, lässt keinen kalt. Man muss nur einmal mit einem Hamburger gesprochen haben, um zu spüren, dass die Menschen hier im kühlen hohen Norden wesentlich lockerer sind als man das sonst von einer Großstadt kennt. Nach Abschluss unserer Führung hatten wir Zeit für uns, bevor wir uns am Abend im Stadtpark "Planten un Blomen" zu der Wasser- und Lichtshow wieder trafen. Eindrucksvoll wurde hier gezeigt, wie man mit Wasser in Verbindung mit Licht und Musik eine „feuchtfröhliche“ Show erstellen kann.
Am nächsten Tag stand der legendäre Fischmarkt auf dem Programm. Nach dem Frühstück spazierten wir entlang der Hafenkante direkt in das Getümmel des Fischmarktes mit seinen berühmten Marktschreiern. Nachmittags gestalteten wir auf der "Flusi“, der auf einem alten Lastkahn eingerichteten Flussschiffer-Kirche, den evangelischen Gottesdienst mit, indem wir verschiedene Gospels zum Besten gaben und den anwesenden Gottesdienstbesuchern damit offensichtlich eine ziemliche Freude bereiteten. Abends besuchten wir ein Konzert des "Schleswig-Holstein-Musikfestivals" mit einem Blechbläser-Ensemble, das im Wechsel Gabrieli-Sonaten (Schwerpunkt-Thema im Abitur) und Werke der klassischen Moderne spielte. Der nächste Tag begann mit einer Führung durch das Rathaus von Hamburg. Hier bekamen wir einen Einblick in die Politik des Stadtstaates, zu der wir am Ende der Führung auch Fragen stellen konnten, die von zwei Abgeordneten von CDU und SPD beantwortet wurden. Später trafen wir uns, um den Passanten in der Fußgängerzone was aufs Ohr zu geben. So mancher schaute etwas verwirrt, als wir mit den Boomwhackern, knallbunten Klangröhren, loslegten und die Straße von fremdartigen Klängen widerhallte, gespielt mit süddeutschem Temperament im Klima des kühlen Nordens. Etliche Neugierige blieben stehen, lauschten und gaben uns sogar eine kleine Spende. So kam es, dass wir am Ende 31,26€ unser Eigen nennen durften und daher motiviert weiterzogen, um im Hauptbahnhof zu spielen, bis wir vom Bahnhofspersonal gestoppt wurden. Vielleicht hätten wir uns auch nicht direkt unter einer Überwachungskamera postieren sollen! Am Abend stand eine Führung durch St. Pauli und die Reeperbahn an. Die Führung gab uns einige Einblicke in das Hamburger Nachtleben, welche wir am gleichen Abend auf eigene Faust erweiterten. Der Abend endete, wie so manch anderer, in irgendeiner Kneipe auf dem Kiez. Warum auch nicht, denn Hamburgs Vergnügungsmeile Nr. 1 lag höchstens 5 Minuten von der Jugendherberge entfernt.
Am Dienstag beschäftigten wir uns intensiver mit Hamburgs aktueller Entwicklung, kurz: der neuen HafenCity. Wir besichtigten die historische Speicherstadt sowie den Hafen und anschließend gab es eine Einführung in das Zukunftsprojekt HafenCity mit Besichtigung des Teiles, der schon fertiggestellt ist. Erstaunlich modern und trotzdem nicht ausgefallen zeigte sich dieser Teil der Stadt. Abends folgte ein weiterer kultureller Höhepunkt in Gestalt des Musicals „Tarzan“.
Am darauffolgenden Tag, es war schon Mittwoch, erkundeten wir Hamburg vom Kanu aus, indem wir Arme der Außenalster befuhren . Der restliche Tag stand zur freien Verfügung. Gruselig begann für uns der Donnerstag: Der Hamburger Dungeon stand auf dem Plan. Der Dungeon ist ein Gruselkabinett, in dem die Geschichte Hamburgs den Besuchern auf schaurige, aber auch humorvolle Art nahe gebracht wird. Erzählt wird hier z.B. von dem großen Brand, dem fast ganz Hamburg zum Opfer fiel, von der Zeit der Pest oder auch von Störtebekers Hinrichtung. Der Abend stand wieder im Zeichen von St. Pauli. Einerseits wollten wir es uns an unserem letzten Abend dort so richtig gut gehen lassen, andererseits wartete das St. Pauli-Musical „Die Heiße Ecke“ auf uns. Dieses Musical erzählt „Kiez- Geschichten“ auf sehr humorvolle Art und Weise.
Unsere Zeit in Hamburg endete am nächsten Morgen schon um 5 Uhr, da der Rückflug anstand. Schlaftrunken und die Köpfe voll mit unseren Erinnerungen an Hamburg stiegen wir wieder ins Flugzeug, um nach gut einstündiger Flugzeit in Baden-Baden zu landen.

von Thomas Rebsdat, Jahrgangsstufe 12

Verfasst von - Sonntag, 09. August 2009

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